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13. April 2009 Regensburg
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Kulturnachrichten aus der MZ Meldung vom 13.04.2009, 16:44 Uhr
Ein Fenster zwischen Himmel und ErdeDer Künstler Yordan Pashev sucht bei einer Ausstellung in der Galerie und Raumstatt den Schulterschluss zwischen Kunst und Glaube.Regensburg. VON FLORA JÄDICKE, MZDie Tür steht weit offen. Schon auf dem Hof sind die mystischen Klänge eines Dudelsacks zu hören. Wer am Freitag die Galerie Raumstatt betrat, fand sich schnell in einer fremden Welt wieder. Einer Welt von Heiligen-Bildern, Wandmalereien und expressiven Christus-Darstellungen in Öl, Ei-Tempera und Acryl.Bei Kerzenschein und umwölkt von dicken Weihrauchschwaden taumeln Ausstellungs-Gäste unsicher aber munter plaudernd die steile Treppe hinauf, hoch in den ersten Stock der Galerie – ins Allerheiligste. Dort oben zeigt Yordan Stalinov Pashev religiöse Werke, Weihrauchschwaden wabern. „Dr. Franz Bachl war mal Ministrant“, verrät der Maler über den Galeristen. Auf einer Werkbank liegt ein halb fertige Ikone, neben der sich feines Blattgold kräuselt. Yordan Pashev wird die Technik der Ikonenmalerei während der Ausstellungseröffnung persönlich demonstrieren.Nach seinem Kunststudium studierte der in Bulgarien geborene Künstler zunächst Theologie, später Ikonenmalerei bei Professor L. Praschkow an der Veliko Tarnovo Universität. Yordan Pashev suchte stets den Schulterschluss zwischen Kunst und Glaube. Er versuchte es mit Restauration. Sie war ihm „zu technisch“. Dennoch zeigen seine pastellenen Wandmalereien mehr als solides Handwerk. Seinen künstlerischen Ausdruck aber fand er in der Ikonen-Malerei. Sie steht im Zentrum dieser Ausstellung.Mit Blattgold umrahmt„Die Ikone ist gewissermaßen ein Fenster, das zwischen der irdischen und der himmlischen Welt angebracht ist.“ Ähnlich wie der Theologieprofessor Bodjidar Andonov von der Universität Sofia in seiner Werkeinführung, beschreibt der Pashev selbst die Ikone: „Sie ist das Antlitz des Heiligen.“ An diesem sollte der Künstler weder etwas weglassen noch hinzufügen. Die Kirche tradiere das Wesen der Heiligen in der Ikone, sagt Pashev. „Wenn sich daran etwas ändert, dann ändert sich die Person.“ Das wäre wie Häresie – eine Gegenlehre zur Kirche.Die Technik sei immer dieselbe: Auf Holzplatten mit Kreidegrundierung werde „das Spiegelbild des himmlischen Urbildes auf die Fensterscheibe der Ikone“ gemalt, mit Ei-Tempera. Umrahmt wird es von einem Blattgoldhintergrund, der die „göttliche Aura“ symbolisiert. Auch kenne die ostkirchliche Kunst keine dreidimensionale Darstellung. Pashev: „Dennoch habe ich ausreichend Spielraum für Gestaltung.“Bis 8. Mai in der Galerie und Raumstatt, Am Stärzenbach 8, Tel. (0941)5 84 32 24 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    Yordan Stalinov Pashev stammt aus Bulgarien. In der Galerie und Raumstatt zeigt er Werke mit religiösen Motiven und Ikonen. Foto: Jädicke

  https://www.zhkath.ch/kirche-aktuell/archiv-news-blog/news-archiv/YordanPashev.jpg/view

https://ref-seebach.ch/-2/kalender~4/?article=26738

 Kunst und Religion im Dialog
Sonntag, 4. November 2018, 15:00 – Montag, 4. November 2019, 16:30, urbaneKirche
Thema: Tod
Beschreibung
Eine Veranstaltungsreihe des Kunsthaus Zürich und der Zürcher Kirchen. Kunstwerke beinhalten oft auch religiöse Inhalte und Vorstellungen. In thematischen Führungen vor den Originalen im Kunsthaus Zürich ergründen wir die Bedeutungsgeschichten von ausgewählten Werken im Dialog zwischen theologischer und kunsthistorischer Perspektive.
Veranstaltungsort
Kunsthaus Zürich
Mitwirkende

Mit Sibyl Kraft (Kunsthaus Zürich), Yordan Pashev (Bulgarisch-Orthodoxe Kirche)

https://www.rundertisch.ch/content/e131/

https://www.ref.ch/wp-content/uploads/2019/04/Kunst-und-Religion_E-Flyer_Jahresprogramm-1819.pdf

https://www.bistum-eichstaett.de/entwurf-jugend/videos/videodetails/news/ein-kloster-in-der-wueste-ausstellung-in-der-katholischen-hochschulgemeinde-eichstaett/

 
03.05.2002

„Ein Kloster in der Wüste“ - Ausstellung in der Katholischen Hochschulgemeinde Eichstätt

Eichstätt. (pde) - „Den Studierenden mit ihren Begabungen Raum geben“ will die Katholische Hochschulgemeinde, so Hochschulpfarrer Pater Johannes Haas. Ein Beispiel dafür ist die gegenwärtige Ausstellung im KHG-Zentrum am Kardinal-Preysing-Platz. Yordan Pashev aus Bulgarien, der an der Universität Kunstgeschichte und Theologie studiert, präsentiert „Ein Kloster in der Wüste“. Im August 2001 war er eine Woche im St. Antonius Kloster in Ägypten eingeladen, wo über tausend koptische Mönche leben, unter ihnen Pater Dioskorus, der im Eichstätter Collegium Orientale studiert hat. In 19 Bildern in Tempera- und Ölfarben vermittelt Pashev seine Eindrücke aus dieser Klosterstadt in der Wüste. Eine Besonderheit sind Kopien aus dem Altarraum der von der UNESCO ausgezeichneten Kapelle, in der der Wüstenvater Antonius begraben ist. Er konnte die ersten Kopien nach der Restaurierung anfertigen: Bilder der Heiligen Markus, Georg und Mercurius. Dabei hat er die gleiche Technik wie damals angewandt. Einige Werke hat er dem Kloster geschenkt, in das er erneut eingeladen ist.

Die Ausstellung eröffnet einen Zugang zu einem zentralen Ort des koptischen Mönchtums und Einblicke in das Schaffen eines jungen Künstlers, der in Eichstätt seinen künstlerischen Weg geht. Yordan Pashev, 1970 in Pasardjik/ Bulgarien geboren, hat bei Professor L. Praschkov an der Veliko Tarnovo-Universität Ikonographie studiert und bereits in seinem Heimatland, in Rumänien und in der Schweiz ausgestellt. In Eichstätt hat er bei der künstlerischen Ausgestaltung des Collegium Orientale und bei Restaurierungen mitgewirkt. Die Ausstellung „Ein Kloster in der Wüste“ ist bis Pfingsten an Werktagen und am Abend ab 20 Uhr zu sehen.

https://kloster-weltenburg.de/12-kalkmalerei-fresko/